Was is(s)t denn Supangile und Fistik?

Fistik

Hoş geldin!!!

Nasılsın? Sevijorum Supangile!!!Da bin ich wieder – 2:38 Uhr Ortszeit in Izmir, genauer in Buca, noch genauer im Bett meines Dorms. Eigentlich habe ich gar nicht so viel Großes zu berichten, aber ich denke, der Artikel wird ähnlich lang, wie die anderen.

Es sind nämlich nicht so die großen Dinge, die viel Gesprächs- und Denkstoff geben, sondern eher die Kleinen, aber ich fang einfach mal wieder da an, wo ich das letzte mal aufgehört habe: Mitte des Mittwochs, 25.02.2009!

Nachdem wir also früher als erwartet wieder zu Hause waren, passierte erst einmal nichts. Wir, Vici und ich, lümmelten im Dorm rum, warteten auf die anderen, die noch Kurse hatten und langweilten uns – zumindest ich, da das Internet nicht funktionierte. Nachdem dann Lotte, Steffi und Marc (Steffis Boyfriend) zu uns stießen, beschlossen wir auf das „wundervolle“ Abendessen in unserer Mensa zu verzichten und auszugehen – und was soll ich sagen- ich habe mich verliebt und zwar in SUPANGILEIm Restaurant mit SUPANGILE!!!!

Supangile ist die türkische Antwort auf Mousse au Chocolate! Himmlisch! Paradiesisch! Meins! Wir gingen in ein Restaurant hier in Buca, dass zwar nicht ganz billig ist, aber dafür hohen Standard und große Auswahl an Essen hat. Wir haben hier nämlich ein paar Mäckelköppe in der Gruppe, keine Namen, die lieber Pasta und Pizza essen wollen, als gute türkische Küche. Nun gut, da waren wir nun also. Ich habe natürlich etwas Türkisches gegessen und zwar Dürüm mit tavuklu – Chicken. Und es war toll, obwohl viele Pilze mit drin waren hab ich es sehr genossen! Und dann kam das Beste: SUPANGILE! Ich konnte sogar eineinhalb Schälchen essen, da Steffi ihrs nicht mehr schaffte und auch ihr Boyfriend nichts mehr essen konnte- WHAT? So ein Weichei.

Ja, nach diesem für mich (und ich denke nur für mich) so ereignisreichem Restaurantbesuch holten wir dann unsere Tschechien ab, um in einem Pub etwas trinken zu gehen. Wir gingen ins Fıstık – einer für hiesige Verhältnisse, obwohl auch für unsere – Szenebar. Fıstık bedeutet Erdnuss und man bekommt in dieser Bar selbige Nüsse umsonst zu seiner Bestellung dazu, aber das Coole daran ist, dass man die Schalen auf den Boden schmeißt. Ja, was ist daran cool, fragt ihr euch!? Es sieht total lustig aus, wenn das bestimmt fünfDer Boden des Fıstık Monate nicht weg gemacht wird, dann sieht der Boden nämlich so aus: Cool, wa? Nicht so cool sind sie Preise für Alkohol  hier, was ich ja schon erwähnt hatte. Man kann günstig Efes trinken, aber das schmeckt mir nicht – ich bin jetzt ein Beck´s- Trinker! Zwar bisschen teurer (2,50€), aber schmecken solls ja auch ein bisschen. Dieser Tag sollte der Anfang einer langen und tiefen Freundschaft zwischen uns und dem Fıstık werden. Nach fünf Bier und einem sehr lustigen Abend verließen wir dann die Bar gegen eins in strömenden Regen, ja, mal wieder: Wasserfälle mitten in Izmir :)

Und schon wars Donnerstag – die Zeit rennt aber manchmal auch, sag ich euch! Donnerstag habe ich erst mal ausgeschlafen, hab ja nur dienstags und mittwochs Kurse, und bin dann gegen halb eins unsere belgischen Freunde, die alle Lehrer werden wollen, auf deren Campus besuchen gegangen.

Und, wir haben einen Neuen: schon wieder einen Belgier: Tom, will auch Lehrer werden, ist 21 Jahre und ganz nett, so weit ich das bis heute beurteilen kann.

Ich hab dann mal einfach so eine Französischstunde mitgemacht – war sau geil, wirklich urst lustig! Eine türkische Professorin versucht Französich zu unterrichten. Sie hat auch versucht mich, eine Deutsche, zu unterrichten, doch ich brauchte Hilfe von den Belgiern, um die französich sprechende Türkin zu verstehen – nich lustig? Ja, jetzt kommt mir das auch nicht mehr so lustig vor, aber als sie mit mir fünf Minuten die Aussprache von „Allmande“ geübt hat, hab ich mich nich mehr eingekriegt. Neben dem Spaß, den ich mit ihr und den anderen hatte, hab ich aber natürlich auch was gelernt, was ich preisgeben will: „J´aime mange“ und „Je ne aime pas les sports“- so, nun gebt das mal alle bei Google ein.

Eigentlich wollten wir heute abend alle zu Ali, einem Freund, gehen und kochen (also ich essen), was trinken und so, leider hab ich dann den Internet-Guy von unserem Yurt= Dorm= Wohnheim getroffen und ihn um Hilfe gebeten, da das Internet ja nicht funktionierte. Wie ich auch schon mehrmals erwähnte, sind die Leute hier solo nett – er verbrachte fast 2,5 Stunden damit herauszufinden, warum mein Laptop kein Internet hat. Nachdem ich ihn dann zum Aufgeben gezwungen hatte, denn ich denke, er hätte so lange probiert, bis er es hinbekommen hätte, und Ihsan dann gegangen war, ohne dass das Internet funktionierte, sagte ich zu meinem Laptop: Funktionier jetzt oder ich schmeiß dich aus dem Fenster – es funktionierte.

So, I think, thats it.

No: ich habe heute noch etwas Dutch gelernt- Küt, im türkischen Wort Kütüphane für Bibliothek enthalten, heißt Vagina und Lül, im türkischen Wort Eylül für September und somit auch ein Bestandteil des Namens der Universität, heißt Penis. Schon bisschen komisch, oder?

Pläne für morgen: Izmirs Bussystem testen: einfach reinsetzten und gucken, wohin er fährt

Pläne für Samstag: Hamam

 
Teşekkür ederim/ Thanks/ Danke/ Merci for your comments!

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