Regen in Istanbul?

Istanbul grau in grau

…und dann war auch schon Tag zwei der Istanbulreise angebrochen. Zeit um die 1.540 km2 und die 10.000.000 Einwohner zu erkunden

Los ging´s um acht: Als mein Wecker klingelte, lag ich schon wach im Bett, da es draußen dermaßen stürmte, dass der daraus resultierende Krach sogar mich aus meinem „Bomben-sicheren-Schlaf“ riss. Damit war dann auch an das Frühstück auf der Dachterrasse nicht mehr zu denken. Nach einer Dusche, ein paar Kaffee im zum Hostel gehörenden Restaurant und Sachen packen, holten wir die anderen (Lotte, Steffi, Katka, Jiri und Vici) dann von der Tram-Station ab und gingen zu unserem „neuen“ Hostel namens „Dongyang“.

Von außen recht ansehnlich, der Empfangsbereich auch ok. Leider konnten wir noch nicht einchecken, weil es noch zu früh war (9:30 Uhr). So stellten wir nur unsere Sachen ab, bezahlten das Hostel und gingen nochmal frühstücken. Beim Frühstück entschieden Lotte, Steffi, Vici und ich eineHop on - Hop Off - Bus Hop on – Hop off – Tour durch Istanbul zu machen, mit einem roten Doppeldeckerbus. Auf der Tour gab es verschiedene Punkte, an dem man einfach aus dem Bus aussteigt, sich die Gegend angucken kann und dann einfach in den nächsten Bus, eine Stunde später, wieder einsteigt. Leider fing es genau dann an zu regnen, als wir bezahlt hatten und in den Bus einsteigen wollten. Naja…

 

Startpunkt war Sultanahmet nahe der Blauen Moschee. Über die Galata-Brücke, den Dolmabahçe Palast, die Stadtmauern und den Fischmarkt ging es dann wieder zurück zum Startpunkt. Leider war das Wetter so schlecht, dass wir nur einmal ausgestiegen sind, und zwar am Dolmabahçe Palast. Eine Tour durch den Palast sollte 2 Stunden dauern, so schauten wir uns nur ein wenig im Außenbereich um Hop on - Hop off - Tourund nahmen den nächsten Bus eine Stunde später. Schon nach zwei Stunden waren wir wieder an der Blauen Moschee angekommen, zwar schade, dass das Wetter so beschi*** war, aber nicht zu ändern. Außerdem hab´ ich mich langsam schon an schlechtes Wetter hier gewöhnt…

 

 

Auf dem Weg zum Starbucks kamen wir dann noch an einem Laden voIstanbul - Shoprbei, den wir die nächsten Tage noch öfter besuchten: der beige Hosenrock ist jetzt meiner! Im Starbucks vereinigte sich unsere sieben Mann starke Truppe dann wieder. Leider hatten die Tschechen schlechte Nachrichten: das Hostel war wohl nicht so toll. Wir schmiedeten einen Plan, den wir ja brauchten, da wir Vollidioten ja schon alle bezahlt hatten, ohne auch nur ein Blick ins Zimmer zu werfen! Ok, Plan war geschmiedet, auf zum Hostel: das Zimmer lag im Keller, mit vier Doppelstockbetten, sogar kleinen Fenstern-> auf den ersten Blick gar nicht so schlecht. Nur leider waren vor den Fenstern alle Klimaanlagen der Nachbarhäuser versammelt und feierten ne Party. Auch gab es kein Wasser im Hostel, wir konnten daher nicht auf Klo gehen, aufgrund eines Problems mit den Leitungen. Natürlich meinte der Typ von der Rezeption, dass es in einer Stunde wieder funktioniert, was übersetzt bedeutet: puhhh, vielleicht heut Abend, vielleicht aber auch erst morgen früh… Im Aufenthaltsraum saßen gerade ein paar Schüler einer Belgischen Klasse, die auch im Hostel übernachtet haben, die wir dann erst mal fragten, wie es so ist. Das erste, was sie erzählten, war, dass Mäuse auf den Toiletten rumlaufen… Ok…

Ein Blick in die Duschen verriet dann auch warum.

Resultat: wir wollten unser Geld zurück und ein anderes Hostel suchen. Gesagt, aber nicht getan- der Rezeptionist war nicht gerade kooperativ, ja, sogar leicht überheblich. Ich denke, er wusste, dass diese Woche, die am höchst frequentierteste im ganzen Jahr in Istanbul war (aufgrund des Feiertags in Australien und aufgrund eines türkischen Feiertags, ich glaube Kindertag, und das in einer Woche!), was wir erst Stunden später auf unserer Hostelsuche erfuhren. Ok, er ließ sich nicht überzeugen-> wir mussten zwei Tage da bleiben, da wir für zwei Tage bezahlen mussten und den Rest des Geldes haben wir zurück bekommen. Dann, ca. 16:00 Uhr, ging´s los mit der Suche nach einem neuen Hostel.

Hier ein Foto, wie es zu der Uhrzeit in Istanbul aussah: IstanbulDie Stunden, die wir mit Hostelsuche verbrachten, spare ich mir jetzt mal, am Ende haben wir ein schönes, neues Hotel (!!!) gefunden, für 15€ pro Nacht pro Person (das Hostel war 12€). Wir buchten zwei Doppelzimmer- ja! Wir hatten ein elend langes Gespräch mit dem Betreiber, der nicht zu der Sorte ausgebuffter Geschäftsmann gehörte, denn er beschiss sich auf einer Art selbst. Wir wollten 17€ bezahlen, dafür aber in jedem Zimmer ein Extrabett haben und die Erlaubnis in einem Zimmer mit drei Leuten und in dem anderem Zimmer mit vier Leuten zu schlafen… Ok, sagte er, das machen wir so, aber ich muss den Preis auf 15€ setzen. Wir schauten uns an, verkniffen uns unser Lachen und sagten zu. Um acht Abends zogen wir dann alle plitschnass in ein Restaurant ein, aßen, gingen zu unserem „alten“ Hostel, tranken noch ein Bier im „Dongyang“ und fielen ins Bett.

Dinner

In der Istanbul-Reihe „Ev, güzel ev befinden sich noch:

 

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Ein Gedanke zu “Regen in Istanbul?

  1. Das Wetter ist ja echt bescheiden, da ist ja wirklich Land unter. Solche Busse kenn ich, die gibt´s ja in fast jeder größeren Stadt … nur könnt ihr bei dem Wetter ja froh sein, dass es keine offenen sind.

    Das mit dem Hostel ist ja echt eklig, kein Wasser und tolle Haustiere sind wahrlich was Feines.

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