Wie verbindet man 2 Kontinente?

Istanbul: Bosporus Brücke

Die erste Nacht mit insgesamt drei Mädels in einem Bett in  εἰς τὰν πόλιν, was im Griechischen „in die Stadt“ = Istanbul bedeutet ist vorbei und damit hat der fünfte Tag begonnen…

Ja, drei Mädels in einem Bett – Vici, Katka und ich – und Ondra in einem Extrabett. Logisch, dass dann Jiri, Lotte und Steffi im Frühstück auf der Dachterrassezweiten Zimmer waren, Steffi und Lotte im Doppel- , Jiri im Extrabett. Same procedure as every day: 8:00 Uhr Aufstehen, ein paar Kaffee (jetzt wieder Instand) bei Sonnenschein auf der herrlichen Dachterrasse und dann ca. 9:30 Uhr Aufbruch.

 

 

Heutige To-Do-Liste: Beşiktaş-Stadion, Bosporus-Brücke, die den europäischen und den asiatischen Teil Istanbuls miteinander verbindet und die Princess Islands – eine Inselkette, bestehend aus fünf kleinen Inseln im Marmarameer, südlich von Istanbul.

Bosporus- Brücke

Los ging´s also mit der Tram bis zur Endstation Kabataş, denn auf der Karte sind zwischen Kabataş und Bosporus- Brücke nur ein paar Zentimeter. Ja, diese stellten sich dann doch als ein paar Kilometer heraus. Wir nahmen also den Bus und fuhren mit dem rüber auf den asiatischen Kontinent – cool, wenn man das so schreiben kann. An der Bosporus- Brücke angekommen, wollten wir natürlich auch mal rauf – verboten! Nun gut, stellten wir uns halt so weit rauf, wie es ging und die Security-Leute es erlaubten. Die Brücke ist nicht gerade etwas Besonderes, aber die verbindet halt zwei Kontinente, schon spannend, wenn man da drauf steht und sich das durch den Kopf gehen lässt. Nachdem wir genug Fotos gemacht hatten, man hat nämlich eine tolle Aussicht von dort oben, ging´s dann mit dem Bus wieder zurück.

Ausblick von der Bosporus- Brücke

Ähnlich wie in Izmir, gibt es auch in Istanbul eine Art KentCard, nur heißt sie da Akbil und ist keine Karte, sondern eine Art Knopf, den man in allen Arten öffentlicher Verkehrsmittel nutzen kann. Man drückt ihn einfach in einen dafür vorgesehenen Automaten und schon kann man mit Metro, Tram, Bus, Fähre etc. fahren, ohne auch nur ein Geldstück anfassen zu müssen – sehr tolle Erfindung, übelst praktisch, da kann sich Berlin wirklich noch was von der Türkei abgucken.

Mit dem Bus zurück am Ausgangspunkt unserer „Brücken-Tour“ wurde die Stimmung in der Gruppe dann etwas gedrückt, denn die Erwartungen der Einzelnen an die Gruppendynamik wichen zu sehr voneinander ab. Manche wollten einfach ihr Ding machen, was ich nicht negativ bewerten will, andere bemühten sich stets und ständig um Kompromisse, was natürlich manchmal in endlosen Diskussionen endete. Vor allem zu den Essenszeiten war das Diskussionspotential hoch: die einen wollten das, die anderen dies, der mag das nicht, sie mag gar nichts. Und dann diese unterschiedlichen Erwartungen: manche wollten zusammen essen, anderen war es egal. Schlussendlich wurde beschlossen, die Gruppe mehr zu splitten und nicht immer zu versuchen alles unter einen Hut zu bringen. Naja, war nicht meine Lieblingslösung, aber ich fügte mich. Wirklich!

Nachdem dann (fast) alles geklärt war ging´s ab zum Fährhafen, denn der nächste Tagesordnungspunkt hieß: Princess Islands – ha, nichts da! Wir waren zu spät – die nächste Fähre sollte dann erst gegen drei Uhr gehen, was wiederum zu spät war, denn eine Tour dauert ca. 1,5 Stunden und es war immerhin schon 14:30 Uhr. Ok, die „Kulturleute“ gingen sich den Dolmabahçe Palast von Innen anschauen.

Café in der SonneDie, die die Schönheit in der Natur sehen (wer meinen Blog konzentriert liest, weiß wovon ich schreibe) setzten sich in das bekannte Café von gestern.
Ja die bescheißen, ich weiß, aber erstens bescheißt in Istanbul jeder und wenn man´s weiß, kann man vermeiden beschissen zu werden und zweitens war es echt cool da auf den großen Kissen in der Sonne.

 

 

Zum Abendbrot trafen sich dann erstaunlicherweise alle wieder und wir gingen zusammen zum Back Beackers, tranken ein, zwei Bier und rauchten Nargile. So endete unser fünfter Tag in Istanbul.

In der Istanbul-Reihe „Ev, güzel ev befinden sich noch:

 

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Ein Gedanke zu “Wie verbindet man 2 Kontinente?

  1. Die heutige Liste gefällt mir. Das Stadion und die Brücke würd ich auch gern mal sehen. Bringst du mir dieses große Bierzapfdings mit? Büdde Büdde.

    Ja diese Gruppendynamiksache ist wirklich wahr. Man schafft es einfach nicht, alles und jeden zufrieden zu stellen und für alles einen Kompromiss zu finden.

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