Fethiye und das Mittelmeer – kann es Schöneres geben?

Die Gräber bei Fethiye

Es ist einfach erstaunlich, was die Natur so alles machen kann – die Natur an sich, aber auch die Natur mancher Menschen. Die Tage zwischen unserem kleinen Auslug zu den Stränden Çeşmes und der Abfahrt nach Fethiye verliefen eigentlich ganz normal.

Unser Uni-Tag ging schnell rum: in der ersten Vorlesung hielten wir unsere Präsentation  und die zweite Vorlesung war nach 40 Minuten vorbei. Den Rest des Tages verbrachten Vici und ich in Kemaraltı, um noch ein paar Souvenirs für ihre Freunde zu finden, denn am selben Abend flog sie nach Deutschland auf Kurzurlaub. Donnerstag und Freitag, passierte weiter nichts Spannendes. Wäsche waschen, Sachen packen und so´n Zeugs. Abends trafen wir uns dann zum Abendbrot. Vor einiger Zeit hatte Ondra Katka und mir eine Wette Pizza essen - 22.05.vorgeschlagen, dass wir es zusammen nicht schaffen würden, eine Riesenpizza zu essen. Da Katka und ich aber vom selben Schlag  sind, was das Essen anbetrifft, war es natürlich ein Leichtes. Das Lustigste an der ganzen Sache war jedoch unser Kellner: sehr amüsiert nahm er unsere Bestellung entgegen, völlig verwirrt und mit großen Augen räumte er die leeren drei Teller nach 17 Minuten wieder ab. Ondra schuldet jedem von uns nun zwei große Bier im Fıstık.

Gegen um elf ging dann unser Shuttleservice von Buca und gegen MitternaAbfahrt nach Fethiye - 22.05.cht startete unser Bus nach Fethiye, wo wir dann sechs Uhr morgens auch ankamen. Nach einem ausgiebigem Frühstück im Hotel, was ungefähr sieben Kilometer entfernt in einem kleinen Nachbarort lag, besuchten wir die Gräber von Fethiye – sieht toll aus und ist auch sehr interessant anzuschauen.

Gräber - 23.05.

Anschließend ging es dann auf eine Bootstour, um die umliegenden Inseln zu erkunden- das war richtig gut! Das Wasser, die Berge, die Natur – phänomenal! Ich kann das gar nicht so schön beschreiben wie es war, versucht euch einfach die Bilder in echt vorzustellen.

Bootstour - 23.05.

Bootstour - 23.05.

Bootstour - 23.05.

Bootstour - 23.05.

Abgesehen davon hatte das Boot ein Rutsche, die ganz oben startete und dann im Meer endete – wooohoooooo!

Bootstour - 23.05.

Nach sieben Stunden rumschiffern auf dem Mittelmeer kamen wir alle halbtot im Hotel an, aßen Abendbrot, tranken noch ein Bierchen und fielen dann ganz tot ins Bett. Der Plan für den nächsten Tag war: Vormittags Ölüdeniz, der Strand, der in keinem Reisekatalog fehlt und nachmittags Kayaköy, eine Geisterstadt.

Mit dem Hotelshuttle fuhren wir zu erst zum privaten Hotelstrand, der wirklich schlimm war, es war so traurig! Der gesamte Strand war mit Liegen zugepflastert, die im zehn Zentimeter Abstand aufgestellt waren – wir haben es da genau zwei Minuten ausgehalten und sind gegangen.

Ölüdeniz an sich ist schön, jedoch von der Vogelperspektive viel atemberaubender, als wenn man mittendrin steht.

Ölüdeniz

Es ist einfach nur ein sehr langer Strand mit glasklarem Wasser, für den man Eintritt bezahlen muss – für Studenten 1,75 Lira. Nachdem wir dann unseren Vormittag dort verbrachten, beschlossen wir an diesem Tag nicht mehr nach Kayaköy zu fahren, da es einfach zu heiß war. Gegen 13 Uhr fuhren wir dann zurück zum Hotel und verbrachten den Rest des Tages im Pool und mit einem kleinen Rundgang durch das Örtchen Ovacık, in dem unser Hotel war.

Hotel - 24.05.

Morgens um sieben startete der neue Tag. Wir standen extra so früh auf, um noch vor der großen Hitze die Geisterstadt gesehen zu haben – nix da. Gegen neune war es so warm- der Wahnsinn! Die Geisterstadt- genau wie die Gräber- war schon toll,

Kayaköy - 25.05.

doch wenn man die ersten 10 Häuser der 500 gesehen hat,
wusste man, wie die anderen 490 aussehen. Wir verbrachten also eine Stunde in der Geisterstadt in brütender Hitze und fuhren dann wieder zum Pool.

Kayaköy - 25.05.

Pool- 25.05.

Unser letzter Tag in Fethiye fand seinen Abschluss in einer zweiten Bootstour, um die Inseln rund um Ölüdeniz zu besichtigen- Highlight war das Butterfly Valley.

Bootstour - 26.05.

Im Sommer sollen dort hunderte von Schmetterlingen sein, ich habe leider nur vier gesehen. Aber es war wirklich schön dort: umgeben von hohen Bergen waren überall Bäume, Büsche, Blumen und zwei große Wasserfälle mit eiskaltem Wasser. Wir machten noch fünf weitere Stopps an wirklich tollen Orten,

Bootstour - 26.05.

Bootstour - 26.05.

bevor wir um sechs wieder zurück in Ölüdeniz waren. Nach einer Dusche im Hotel traten wir denn um zehn unsere Heimreise an: erst mit dem Dolmuş nach Fethiye und von da aus nach Izmir. Schlussendlich saß ich Mittwochmorgen um sieben wieder in meinem Zimmer im Wohnheim.

Und hier die bildliche, chronologische Zusammenfassung der Tage:

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