Haste mal n´ Euro? #Nebenjob

Eine Cola, bitte!

Die wohl naheliebendste Variante, um ein paar Euro zur Seite zu legen ist ein Nebenjob. Hört sich einfach an, richtig? Ist es eigentlich auch, eigentlich.

Während ich meine Wohnung gekündigt und meine Couch in der Kündigungsfrist auf Airbnb vermietet habe, verkaufte ich meine Sachen allmählich, änderte meine Einstellung zum Geld ausgeben, nutzte Rabattsysteme und ging bewusster in den Supermarkt und an meine Essenspläne.

Geld sparen durch Nebenjob

Um noch mehr Geld zu sparen und mir so meine Reisen zu finanzieren, habe ich mir für einen gewissen Zeitraum einen Nebenjob gesucht und so pro Monat 450€ netto verdient und alles gesammelt auf mein Sparkonto gelegt. Nebenjobs findet man, zumindest in den großen Städten, von einem auf den anderen Tag. Wenn man Ansprüche oder ein gewisses Minimalgehalt verlangt, dauert es natürlich länger.

Portale wie Ebay Kleinanzeigen, Job-Gruppen auf Facebook in deiner Stadt oder der gute alte Aushang im Supermarkt, der Bar oder dem Bäcker verraten dir, wo noch Jobber gesucht werden. Einen Nebenjob auf 450€-Basis zu suchen und zu finden ist also schon mal easy, versprochen! Auch wenn du einen ganz normalen Job hast und somit in den Zeiten eingeschränkt bist: rede einfach mit den Leuten, die meisten Arbeitgeber sind gerade, wenn es um Minijobber geht, sehr flexibel.

Wettbüro und ShiSha-Bar…

 

Eine Cola, bitte!

Eine Cola, bitte!

So habe ich mehrere Monate in einem Wettbüro an der Kasse gearbeitet. Mein Job bestand daraus Wetten für die Kunden aufzugeben, sie auszuzahlen, den Laden aufzuräumen und die Sender auf den Fernsehern zum Laufen zu bringen, die die jeweiligen Sportveranstaltungen zeigten. Im Großen und Ganzen war es ein easy peasy Job. Ich arbeitete meist am Wochenende und ein bis zwei Mal die Woche von 16.00 bis 22.30 Uhr. Während der Arbeit hatte ich genug Zeit meine Reiseführer durchzulesen und die Klebezettel an coole Stellen zu kleben. Ab und an wurde die Recherche durch einen Kunden unterbrochen, der seinen 3.500€-Gewinn abholen wollte und mal eben so 40€ Trinkgeld da lässt.

Nach ein paar Monaten war mir das aber zu langweilig und so suchte ich mir einen Aushilfsjob in einer ShiSha-Bar. Ich bereitete Tees, Shakes und Salep zu, räumte Kühlschränke ein und putzte. Das gefiel mir von der Arbeit her schon viel besser, wurde nur viel schlechter bezahlt. Aber naja, das Trinkgeld hat es ein bisschen rausgerissen. In der Bar arbeitete ich auch ein paar Monate, zwei Mal im Monat am Wochenende und zwei Mal unter der Woche bis ca. 01.00 Uhr nachts.

Einfach ist anders…

Hört sich alles ganz einfach an mit dem Nebenjob, he? Naja, hört sich so an. Wenn man „nebenbei“ aber noch mindestens 40 Stunden im Hauptjob arbeitet und bei diesem fit sein muss, wird´s dann auf Dauer schon anstrengend. Wenn dann noch die Airbnb-Gäste dazu kommen, mit denen man sich organisieren muss und der bevorstehende Umzug, dann kann das schnell mal in Stress ausarten. So ein Nebenjob neben einer 40-Stunden Woche schlaucht ungemein, wenn man

Kleinvieh macht auch Mist

Kleinvieh macht auch Mist

die Zeit für seine Freunde und Freizeitgestaltung auf einem annehmbaren Level halten möchte, aber für einen gewissen Zeitraum, hält der Mensch das auch aus. Hier kommt auch wieder die Psyche und der Spruch „Wo ein Wille, da ein Weg!“ ins Spiel. Auch wenn du jetzt wahrscheinlich mit den Augen rollst, es ist wirklich so: hat man ein klares Ziel vor Augen, das man erreichen will, so kommt einem der Weg dorthin gar nicht mehr so schlimm vor, man härtet ab, man weiß, wofür man es tut und tut es gern. Schlafmangel wird so zum ständigen Begleiter, aber man gewöhnt sich irgendwann daran.

 

Gespart: 450€ pro Monat = 5.400€ pro Jahr

(plus: du erlernst eine Menge neuer Fähigkeiten)

 

Wie man noch sparen kann?

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