Bin ich verloren?

Not all those who wander are lost

Heute ist der 19. Juni 2016, es ist 13.45h in Malaysia. Ich sitze im Flugzeug. Das Flugzeug steht auf dem Flughafen in Kuala Lumpur und rollt gleich los. Es wird mich nach Ho Chi Minh City bringen, wo ich vor ungefähr drei Monaten ein paar tolle Tage verbrachte, bevor ich weiter in den Norden von Vietnam zog, was genauso schön war.

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Was ich am Reisen scheiße finde?

Manchmal ist es einfach scheiße.

Diese Frage hat mir noch nie jemand gestellt. Warum eigentlich nicht?

Alle erzählen meist ausschließlich von den positiven Erfahrungen auf Reisen, was sie an atemberaubenden Dingen gesehen, welch bezaubernde Menschen sie getroffen und was sie alles Verrücktes erlebt und leckeres gegessen haben. Über Erfahrungen, die ihr Leben bereichert und verändert haben. Erzählen von den Momenten, die ihnen am meisten in Erinnerung bleiben und das sind natürlich die Guten.

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Ein Liebesbrief an mich

Liebesbrief an Candy

Liebe Candy,

seit über 2 Monaten bereisen wir nun zusammen die Welt. Und ich muss dir sagen, es gefällt mir ausgesprochen gut, also das Reisen und das mit dir. Wir haben zusammen surfen gelernt und die Sterne in der Sahara bestaunt, haben die wildesten Tiere in Tansania gesehen und an den schönsten Stränden Sansibars ein Bierchen getrunken. Wir haben uralte Ruinen und Tempel in Sri Lanka besucht, sind dort an den besten Surfspots der West- und Südküste gesurft. Die Züge in Sri Lanka waren unser zweites Zuhause, das leckere Kottu unser Käsebrot.

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Panik, du blöde Kuh! F*ck off!

Welcher ist jetzt der richtige Weg?

Ich möchte ein halbes Jahr von woanders als zu Hause arbeiten, rumreisen, etwas von der Welt sehen, andere Kulturen erleben, mal die Seele baumeln lassen, längst ersehnte Antworten auf Fragen finden (vielleicht ganz einfach auf dem Weg, wie Marianne in ihrem Kommentar meint), lesen, ganz viel lesen, mal wieder dieses Gefühl der Langenweile spüren, wie früher als Kind, und verrückte Sachen essen. Es sind noch 22 Tage, 22 Tage bis zum Abflug ins Ungewisse. Die letzten 22 Tage sind wie im Fluge vergangen und ich wette, dass es die kommenden noch schneller werden. Verfalle ich deswegen in Panik? Oh ja! Und wie! Ich drücke es so aus: Schnappatmung mit nem ordentlichen Schiss in der Hose.

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Wo bist du Selbstbewusstsein, wenn ich dich brauche?

Wann geht mein Licht auf?

Ich bin keine graue Maus, mitnichten. Ebenso wenig bin ich die Rampensau, die stets und ständig neue Bekanntschaften macht. Ich bin irgendwo in der Mitte, würde mich schon als selbstbewusst bezeichnen. Aber in bestimmten Situationen verkriecht sich mein Selbstbewusstsein an Orte, an denen ich es nicht finden kann. Und gerade in diesen Situationen könnte ich es verdammt gut gebrauchen.

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